Warnung vor neuen Betrugsmaschen

Online-Verkauf

Die Gefahr, Betrügern in die Hände zu fallen, ist groß, wenn Sie Waren online ins Ausland verkaufen wollen. Kriminelle Käufer könnten Sie auffordern, Ihre Waren – oft an eine italienische Adresse – zu liefern. Per Mail erhalten Sie anschließend ein „Transfer Avis“ in schlechtem Deutsch, das Ihnen belegen soll, dass die Zahlung an Sie erfolgt sei. Das ist jedoch nicht der Fall. Dabei wird der Name „Santander“ missbraucht: Achten Sie auf Namen wie „Santander.online-transfer@w.cn“ bzw. „Santander. transfer@w.cn“ (cn ist das Domäne-Kürzel für China). Diese Firmen existieren nicht im Santander-Konzern. Santander führt keine Zahlungsabwicklungen von Internet-Verkäufen durch.

Kleinanzeigen werben für Hypotheken

In Kleinanzeigen bieten Kriminelle „Hypotheken, auch in Schwierigen Lagen“ an oder werben mit „Zwangsversteigerung droht?“. Hier gilt besondere Vorsicht: Ein betrügerischer Service-Anbieter nutzt den Namen „Advanced Finance Company Essex“. Als Nachweis der Seriosität wird vorgetäuscht, dass ein Mitarbeiter der „Santander London“ in die Vermittlung eingeschaltet ist. Ein angeblicher Dienstausweis wird Ihnen bei Interesse zugesandt. Anschließend sollen Sie Gebühren für die Vermittlung und angebliche „Steuer-Transfer-Bescheinigungen“ vorab bar zahlen. Die Abwicklung soll über Dienstleister wie Western Union erfolgen. Der Santander Konzern wird Sie niemals zu Barzahlungen über derartige Dienstleister auffordern

Leisten Sie im Verdachtsfall keine Zahlungen, versenden Sie keine Waren, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!